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> Asia > China > Lotto 20
Asta n°: 114
Lotto: 20
Data inizio asta: 2014-02-09
Data fine asta: 2014-02-09

Descrizione:
AXE-SHAPED BLADE. Stone. China, Late Neolithic Culture. Height 19,8 cm, Width 10,65 and 12,03 cm, Thickness 6,5 cm. Rectangular blade with straight sides widening slightly toward the cutting edge which is well finished with a wide bevel on both sides. The outer edges are square-cut and flat. Smoothly polished surface with some areas of weathering. Three holes were drilled from both sides. One side of the blade shows a shallow groove, typical for the archaic method of cutting stone. From an old Swiss collection. All jades in this catalogue were examined by Univ. Prof. Filippo Salviati. They were declared by him to be authentic and, according to their time of origin, were critically and carefully evaluated. Salviati teaches Chinese art in the faculty of Orientalism, Universitiy 'La Sapienza' in Rome, and is one of the renowned jade experts. Dieses recht groß ausgeführte Beil ist erstaunlich dünn bereits, auf einer Seite penibel flach gearbeitet und formal nahezu ein Rechteck. Die Verbreiterung vom Rücken zur Schneide hin beträgt jedoch immerhin 12 mm. Drei größere Löcher sind in das Beil gebohrt, eines liegt am Rand des Rückens und ist nach außen hin offen. Die Position der Löcher ist unregelmäßig - auch wenn sich die am Rand gelegene Öffnung direkt oberhalb der großen, ungefähr in der Mitte gelegenen Bohrung derart befindet, daß eine vertikale Achse entsteht. Die Schulter ist an einer Seite abgewinkelt. Das große Loch in der Mitte sowie das seitlich gelegene sind nur von einer Seite (der völlig flachen Hauptseite) konisch gebohrt. Das rückenseitige Loch wurde dagegen von beiden Seiten ausgeschliffen. Die Gegenseite des Beils (sicher auch die Liegeseite im Grab) bietet eine deutliche Stufe in der Längsrichtung sowie entschieden stärkere Verwitterung. Beile dürften ab ca. 5000 Jahre ante (die gesamte neolithische Zeit wird mit 6000 bis 1700 ante umgrenzt) als nicht-funktionale Grabbeigaben in Gräbern höherer Persönlichkeiten eingebracht worden sein. Dieser Kult wurde mit der Zeit natürlich ausgeweitet und verfeinert. Schließlich ist die Vielfalt an Formen bedeutend. Daß das Loch in der Mitte dieses Yue so klein ist, erweist, daß an eine funktionale Verwendung überhaupt nicht mehr gedacht war und das Jade-Beil zu einem rein symbolischen Objekt, zu einer Art Kult-Plakette, aufgestiegen war. Gemäß der Bedeutung der Jadebeile im Grabbeigabenkult findet sich in der Ausgrabungsliteratur entsprechend leicht eine größere Auswahl an Vergleichsbeispielen. Die Verwitterung ist - gemäß dem hohen Alter des Stückes - umfassend, jedoch ist nach wie vor eine gute Ahnung von einem stärker gemaserten, in der Zeichnung kräftigst in Erscheinung tretenden Mineral gegeben. Der Verlauf dieser Maserung ist teils schräg, teils Wirbel bildend. Die stärkere Verwitterung auf der Liege-seite betrifft nur zwei eher kleinere Felder, dasjenige mit der tiefer gehenden Korrosion (schon eine Zersetzung der Jade ins bereits Pulverig-Weiße) umfaßt nicht mehr als ca. 2 x 2 cm. Aufgrund der Größe und doch sehr guten Erhaltenheit ist dieses Beil eine große Seltenheit! Aus einer alten Schweizer Sammlung Anm.: Wie gesagt - in der maßgeblichen Jadenliteratur lassen sich eine Menge an Äxten, Beilen, Klingen etc. auffinden. Die Vielfalt aller Formen ist beeindruckend. Fast rechteckiger, flacher Körper und besonders die Lage der drei Löcher betreffend ist ein sehr ähnliches, jedoch kleineres und jüngeres Beispiel in Zhongguo Yuqi Quanji Bd. 2 in Nr. 23 gegeben (Mitte Shang, Höhe 14 cm, Breite 8,3 cm, Stärke 8 mm). Neolithische Beile sind dagegen in Band 1 derselben Publikation vorzufinden. Ein früher Sammler von Beilen war der Münchner Sinologe Max Loehr (1903 - 1988), der auch über das Gebiet publiziert hat (etwa Early Chinese Jades oder Ancient Chinese Jades from the Winthrop Collection ... etc.). Im Verkaufskatalog seiner Sammlung von Lally (New York 1993) finden sich etliche interessante Beispiele an verschiedensten Beilen. Sämtliche Jaden in diesem Katalog wurden von Univ. Prof. Filippo Salviati begutachtet, für authentisch erklärt und hinsichtlich ihrer Entstehungszeit in aller Sorgfalt kritisch bewertet. Salviati unterrichtet Kunst Chinas an der Fakultät für Orientalistik der Universität „La Sapienza“ in Rom und ist einer der anerkanntesten Jadeexperten.

Prezzo di partenza: 1200 €






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               SIEBERS

        Arte & Antiquariato
        17.-18. Marzo 2016            

                SIEBERS
 
       Arte Moderna e Design
             18. MArzo 2016 

 



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